Bechern statt Baggern am 18. August
12.09.2019

Wir von EndeGelände rufen dazu auf, sich am 20.09. am internationalen Klimastreik zu beteiligen.

Nachdem internationale Abkommen verfehlt und verbindliche Verträge nicht eingehalten werden, brennen in Sibirien riesige Torfbödenflächen, schmelzen die schweizerischen Gletscher irreversibel dahin, stehen wir vor einem sechsten großen Artensterben und die ‚Dekarbonisierung‘ wirkt zu weit entfernt, als dass man tatenlos zusehen sollte.
Das vor einem halben Jahr ins Leben gerufene Klimakabinett soll am 20.09. die Klimaziele für 2030 und langfristig auch für eine 95prozentige CO2 Neutralität im Jahr 2050 vorstellen. Angesichts der Entscheidung der Kohlekommission und die verfehlten Klimaziele von 2020 und der allgemein handlungsresistenten Politik lässt das aber dafür kaum noch Hoffnung auf Erfolg zu. Es ist also an uns sich zu versammeln und einzufordern, was unterschrieben wurde und infrage zu stellen, was augenscheinlich weder dem Fortbestand der Natur, noch die Beteiligung der Menschen garantieren kann.


Aktionstrainings für den Global Climate Strike
10.09.2019

Am 20. September heißt es beim Global Climate Strike auch #UngehorsamFürAlle. Wir werden mehrere Punkte in der Stadt blockieren. Um gut darauf vorbereitet zu sein, gibt es zwei Aktionstrainings:

ACHTUNG: Geänderte Uhrzeiten beachten!

Freitag 13. September 2019
K9, Kinzigstraße 9, 10247 Berlin-Kreuzberg
14-18 Uhr

Sonntag 15. September 2019
WiLMa, Magdalenenstraße 19, 10365 Berlin-Lichtenberg
14-18 Uhr


Menschenrechte in der Klimakrise
02.09.2019

Über Solidarität in unseren politischen Kämpfen um Bewegungsfreiheit und Klimagerechtigkeit

Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion

Am Donnerstag, den 12.09.19 um 19 Uhr im Kesselhaus in der Kulturfabrik Berlin.

Mit:

Carola Rackete, Aktivistin bei XR und freiwillige Seenotretterin
Nadja Charaby, Referentin für internationale Klimapolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Tobias Bachmann, Aktivist bei Ende Gelände und organisiert in der interventionistischen Linken

Moderation:

Lara Eckstein, Ende Gelände Berlin

Klimakrise, Flucht und Migration hängen eng miteinander zusammen: Großkonzerne heizen im Schulterschluss mit staatlichen Institutionen das Klima an und verstärken damit Fluchtursachen wie Umweltzerstörung, Dürren und Überschwemmungen, Armut und Kriege. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen auf der Flucht, viele ertrinken im Mittelmeer – wer überlebt und nach Europa kommt, wird hier oft rassistisch diskriminiert und kriminalisiert.


Ungehorsam für alle!
31.08.2019

“It is now time for civil disobedience.
It is time to rebel.” – Greta Thunberg.

Die Klimakrise ist real. Trotzdem verharren Politik und Wirtschaft seit Jahrzehnten in verantwortungsloser Untätigkeit. Unser Wirtschaftssystem, abhängig von Wachstum und massiven Ungerechtigkeiten, treibt die Krise weiter voran. Unsere Zeit läuft ab. Durch die Klimakrise droht der ökologische und gesellschaftliche Kollaps mit fatalen Folgen für hunderte Millionen Menschen.

Um weitere Zerstörung zu verhindern, reichen kleine Konsumveränderungen nicht aus. Wir können nicht länger nach den Regeln spielen, denn sie sind Teil des Problems. Wir müssen die Regeln ändern. Wenn wir jetzt sofort handeln, können wir das Schlimmste noch abwenden. Die Geschichte zeigt: Ziviler Ungehorsam ist ein wirksames Mittel gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen.

Am Tag des globalen Klimastreiks blockieren wir an mehreren Punkten in der Stadt. Wir wollen die zerstörerischen Routinen unseres Alltags durchbrechen. Dafür wählen wir Orte, wo jene Akteure sitzen, die lieber unser aller Zukunft begraben als auf eigene Gewinne und Macht zu verzichten. Wir werden viele sein und die Straßen und Plätze friedlich besetzen.

Es ist Zeit für Ungehorsam. Für alle.
Kommt zur Global Strike Demo in Berlin.
Am 20.09.2019.


Freitag, 30. August: Super-Demo-Rally!
29.08.2019

Eine gemeinsame Reise zu den schönsten Demos in Berlin und Brandenburg am Freitag vor den Landtagswahl in Brandenburg.
Los geht es um 10 Uhr im Invalidenpark in Berlin, damit das BMWI uns nicht vergisst. Von dort geht es direkt zum Hauptbahnhof, wo wir uns um 11 Uhr auf Gleis 13 treffen. Mit dem Zug geht es dann nach Potsdam in den Lustgarten. Hier startet Fridays for Future Potsdam um drei vor zwölf mit ihrer Demo. Nachdem die Landeshauptstadt uns laut mitbekommen hat, geht es um 14:40 Uhr am Hauptbahnhof Potsdam Gleis 4 zurück nach Berlin. Am Ostkreuz steigen wir aus, um die Menschen zu treffen, die nicht mit nach Potsdam gekommen sind. Diese treffen sich um 15:30 Uhr Auf Gleis 1 am Ostkreuz. Dann geht es ab in die Lausitz, wo um 17:30 Uhr auf dem Stadthallenvorplatz die Cottbus for Future Demo startet und den wunderbaren Abschluss des Tages Bildet. Am Abend geht es dann gemeinsam zurück nach Berlin.


Cottbus for Future am 30.8
28.08.2019

Liebe Menschen,

kommt am 30.8. mit zur Cottbus for Future Demo!
17:30 Uhr auf dem Stadthallenvorplatz in Cottbus
Anreise: 15:30 Uhr Bahnhof Ostkreuz Gleis 1

Unter dem Motto „CottbusForFuture – Cottbus ist bunt und kann mehr als Braunkohle!“ möchte das neue Bündnis #CottbusForFuture bestehend aus unterschiedlichsten Cottbuser Verbänden und Initiativen am Freitag vor den Landtagswahlen ein klares Statement für den Kohleausstieg und ein weltoffenes Cottbus setzen. Die Demo soll auch Teil der bundesweiten Fridays for Future Streiks sein.


Bechern statt Baggern am 21. August
15.08.2019

Auf der IAA in Frankfurt am Main treffen sich die Konzernbosse der Autoindustrie und die Verkehrsminister, die mit ihren Profitinteressen die Klimakrise anheizen. Während es zur Kohle regelmäßige Aktionen gibt, ist das Thema der Mobilität noch sehr wenig im Blickfeld. Das Bündnis Sand im Getriebe will das mit einer Aktion des zivilen Ungehorsams am 15. September ändern und die Internationale Automobielsausstellung blockieren. An diesem Abend wird das Problem erläutert und diskutiert und die Aktion vorgestellt. Im Anschluss gibt es natürlich wie immer den gemütlichen Kneipenabend mit einem Soligtränk für Ende Gelände Berlin.


Bechern statt Baggern am 17. Juli
12.07.2019

Vor nicht ein mal einem Monat haben tausende Aktivist*innen im Rheinland die Braunkohleinfrastruktur lahm gelegt. Von ihren besten oder vielleicht auch schwierigen Erlebnissen wollen einige an diesem Mittwochabend bei unserem Solitresen erzählen. Wenn ihr selbst auch in der Aktion wart und euch noch mal darüber austauschen möchtet, ist das auch noch mal eine gute Gelegenheit dafür. Wenn euch die Bilder aus der ferne inspiriert haben und ihr hier auch die Möglichkeit uns als Berliner Ortsgruppe kennen zu lernen. Die nächste Aktion kommt bestimmt!


Anwohner_innen gegen Kohle: Widerstand in Polen und Deutschland
16.06.2019

Polen ist nach Deutschland das zweitgrößte Förderland von Kohle in der EU. Anwohner*innen kämpfen in Polen und in Deutschland gegen den Braunkohleabbau und seine negativen Auswirkungen: Braunkohle ist nicht nur eine besonders schädliche Energiequelle, ihr Abbau hat auch weitere negative Folgen. Ganze Dörfer werden umgesiedelt, der Wasserspiegel in betroffenen Regionen muss abgesenkt werden, die Braunkohlekraftwerke stoßen verschiedene Schadstoffe aus, die zum Teil in die Umgebung gelangen. Dazu gehören diverse Schwermetalle, Quecksilber sowie Feinstaub. In Polen regt sich Widerstand, obwohl Kohle als


Last Minute Infoveranstaltung + Solikonzert von Polkageist
07.06.2019

Die Massenaktion von Ende Gelände steht unmittelbar bevor. Am Sonntag den 16.06. gibt es eine große Mobiveranstaltung im SO36, bei der ihr alle Infos zum Aktionswochenende bekommt und nochmal letzte Fragen, die euch auf der Seele brennen beantwortet werden können. Ebenfalls wird es für alle Menschen, die noch keine Bezugsgruppe haben ein Bezugsgruppenfindungstreffen geben und für eine bequeme Anreise könnt ihr noch Bus- bzw. Zugtickets bei uns kaufen.

Im Anschluss an den Infoteil spielt die großartige Berliner Band Polkageist für uns ein Solikonzert und lädt zum Tanzen ein.